Stabil bleiben, ohne sich selbst zu verlieren
Wenn ein nahestehender Mensch an einer Depression oder einem schweren Burnout leidet, betrifft das nie nur eine Person.
Partner, Eltern, Kinder oder enge Freunde geraten oft selbst unter starken Druck.
Viele Angehörige erleben:
Erschöpfungszustände und depressive Phasen verändern Verhalten, Stimmung und Belastbarkeit deutlich. Für das Umfeld ist das häufig genauso herausfordernd wie für die betroffene Person selbst.
Was Angehörigen helfen kann
Helfen heißt begleiten – nicht dauerhaft tragen.
Sie dürfen unterstützen.
Sie sind jedoch nicht verantwortlich für Heilung.
Was oft unbewusst zusätzlich belastet
Langfristig führt das nicht zu Stabilität – sondern zu Erschöpfung auf beiden Seiten.
In meiner Praxis begleite ich Angehörige dabei,
ihre eigene innere Balance zurückzugewinnen
gesunde Grenzen zu entwickeln
Schuldgefühle zu klären
Vertrauen aufzubauen
und einen klaren, handlungsfähigen Standpunkt zu finden
Mitgefühl und Selbstfürsorge dürfen nebeneinander existieren.
Angehörige können mit dieser Methode ihre eigene innere Haltung stabilisieren und so indirekt unterstützend wirken – ohne die Verantwortung für den anderen zu übernehmen.
Wenn ein nahestehender Mensch leidet, reagieren oft auch Sie körperlich und emotional: Anspannung, Grübeln, Hilflosigkeit, Kontrollimpulse.
In einer Stellvertreter-Hypnose arbeiten wir nicht „an“ der anderen Person –
sondern an Ihrer inneren Haltung.
Ziel ist es,
Sie gewinnen Abstand, ohne gleichgültig zu werden.
Sie bleiben verbunden – aber nicht verstrickt.